Er ritt einst, mit einer Koppel junger Pferde,
wohlgenährt alle und glänzend, ins Ausland, und überschlug eben, wie er
den Gewinst, den er auf den Märkten damit zu machen hoffte, anlegen
wolle: teils, nach Art guter Wirte, auf neuen Gewinst, teils aber auch
auf den Genuß der Gegenwart: als er an die Elbe kam, und bei einer
stattlichen Ritterburg, auf sächsischem Gebiete, einen Schlagbaum traf,
den er sonst auf diesem Wege nicht gefunden hatte. Er hielt, in einem
Augenblick, da eben der Regen heftig stürmte, mit den Pferden still, und
rief den Schlagwärter, der auch bald darauf, mit einem grämlichen
Gesicht, aus dem Fenster sah. Der Roßhändler sagte, daß er ihm öffnen
solle. Was gibt's hier Neues? fragte er, da der Zöllner, nach einer
geraumen Zeit, aus dem Hause trat.
Landesherrliches Privilegium, antwortete dieser, indem er aufschloß:
dem Junker Wenzel von Tronka verliehen. – So, sagte Kohlhaas. Wenzel
heißt der Junker? und sah sich das Schloß an, das mit glänzenden Zinnen
über das Feld blickte. Ist der alte Herr tot? – Am Schlagfluß gestorben,
erwiderte der Zöllner, indem er den Baum in die Höhe ließ. – Hm!
Schade! versetzte Kohlhaas. Ein würdiger alter Herr, der seine Freude am
Verkehr der Menschen hatte, Handel und Wandel, wo er nur vermochte,
forthalf, und einen Steindamm einst bauen ließ, weil mir eine Stute,
draußen, wo der Weg ins Dorf geht, das Bein gebrochen. Nun! Was bin ich
schuldig? – fragte er; und holte die Groschen, die der Zollwärter
verlangte, mühselig unter dem im Winde flatternden Mantel hervor. »Ja,
Alter«, setzte er noch hinzu, da dieser: hurtig! hurtig! murmelte, und
über die Witterung fluchte: »wenn der Baum im Walde stehen geblieben
wäre, wär's besser gewesen, für mich und Euch«; und damit gab er ihm das
Geld und wollte reiten. Er war aber noch kaum unter den Schlagbaum
gekommen, als eine neue Stimme schon: halt dort, der Roßkamm! hinter ihm
vom Turm erscholl, und er den Burgvogt ein Fenster zuwerfen und zu ihm
herabeilen sah. Nun, was gibt's Neues? fragte Kohlhaas bei sich selbst,
und hielt mit den Pferden an. Der Burgvogt, indem er sich noch eine
Weste über seinen weitläufigen Leib zuknüpfte, kam, und fragte, schief
gegen die Witterung gestellt, nach dem Paßschein. – Kohlhaas fragte: der
Paßschein? Er sagte, ein wenig betreten, daß er, soviel er wisse,
keinen habe; daß man ihm aber nur beschreiben möchte, was dies für ein
Ding des Herrn sei: so werde er vielleicht zufälligerweise damit
versehen sein. Der Schloßvogt, indem er ihn von der Seite ansah,
versetzte, daß ohne einen landesherrlichen Erlaubnisschein, kein Roßkamm
mit Pferden über die Grenze gelassen würde. Der Roßkamm versicherte,
daß er siebzehn Mal in seinem Leben, ohne einen solchen Schein, über die
Grenze gezogen sei; daß er alle landesherrlichen Verfügungen, die sein
Gewerbe angingen, genau kennte; daß dies wohl nur ein Irrtum sein würde,
wegen dessen er sich zu bedenken bitte, und
daß man ihn, da seine Tagereise lang sei, nicht länger unnützerweise
hier aufhalten möge. Doch der Vogt erwiderte, daß er das achtzehnte Mal
nicht durchschlüpfen würde, daß die Verordnung deshalb erst neuerlich
erschienen wäre, und daß er entweder den Paßschein noch hier lösen, oder
zurückkehren müsse, wo er hergekommen sei. Der Roßhändler, den diese
ungesetzlichen Erpressungen zu erbittern anfingen, stieg, nach einer
kurzen Besinnung, vom Pferde, gab es einem Knecht, und sagte, daß er den
Junker von Tronka selbst darüber sprechen würde. Er ging auch auf die
Burg; der Vogt folgte ihm, indem er von filzigen Geldraffern und
nützlichen Aderlässen derselben murmelte; und beide traten, mit ihren
Blicken einander messend, in den Saal. Es traf sich, daß der Junker
eben, mit einigen muntern Freunden, beim Becher saß, und, um eines
Schwanks willen, ein unendliches Gelächter unter ihnen erscholl, als
Kohlhaas, um seine Beschwerde anzubringen, sich ihm näherte. Der Junker
fragte, was er wolle; die Ritter, als sie den fremden Mann erblickten,
wurden still; doch kaum hatte dieser sein Gesuch, die Pferde betreffend,
angefangen, als der ganze Troß schon: Pferde? Wo sind sie? ausrief, und
an die Fenster eilte, um sie zu betrachten. Sie flogen, da sie die
glänzende Koppel sahen, auf den Vorschlag des Junkers, in den Hof hinab;
der Regen hatte aufgehört; Schloßvogt und Verwalter und Knechte
versammelten sich um sie, und alle musterten die Tiere. Der eine lobte
den Schweißfuchs mit der Blesse, dem andern gefiel der Kastanienbraune,
der dritte streichelte den Schecken mit schwarzgelben Flecken; und alle
meinten, daß die Pferde wie Hirsche wären, und im Lande keine bessern
gezogen würden. Kohlhaas erwiderte munter, daß die Pferde nicht besser
wären, als die Ritter, die sie reiten sollten; und forderte sie auf, zu
kaufen. Der Junker, den der mächtige Schweißhengst sehr reizte, befragte
ihn auch um den Preis; der Verwalter lag ihm an, ein Paar Rappen zu
kaufen, die er, wegen Pferdemangels, in der Wirtschaft gebrauchen zu
können glaubte; doch als der Roßkamm sich erklärt hatte, fanden die
Ritter ihn zu teuer, und der Junker sagte, daß er nach[9]
der Tafelrunde reiten und sich den König Arthur aufsuchen müsse, wenn
er die Pferde so anschlage. Kohlhaas, der den Schloßvogt und den
Verwalter, indem sie sprechende Blicke auf die Rappen warfen,
miteinander flüstern sah, ließ es, aus einer dunkeln Vorahndung, an
nichts fehlen, die Pferde an sie loszuwerden. Er sagte zum Junker:
»Herr, die Rappen habe ich vor sechs Monaten für 25 Goldgülden gekauft;
gebt mir 30, so sollt Ihr sie haben.« Zwei Ritter, die neben dem Junker
standen, äußerten nicht undeutlich, daß die Pferde wohl so viel wert
wären; doch der Junker meinte, daß er für den Schweißfuchs wohl, aber
nicht eben für die Rappen, Geld ausgeben möchte, und machte Anstalten,
aufzubrechen; worauf Kohlhaas sagte, er würde vielleicht das nächste
Mal, wenn er wieder mit seinen Gaulen durchzöge, einen Handel mit ihm
machen; sich dem Junker empfahl, und die Zügel seines Pferdes ergriff,
um abzureiten. In diesem Augenblick trat der Schloßvogt aus dem Haufen
vor, und sagte, er höre, daß er ohne einen Paßschein nicht reisen dürfe.
Kohlhaas wandte sich und fragte den Junker, ob es denn mit diesem
Umstand, der sein ganzes Gewerbe zerstöre, in der Tat seine Richtigkeit
habe? Der Junker antwortete, mit einem verlegnen Gesicht, indem er
abging: ja, Kohlhaas, den Paß mußt du lösen. Sprich mit dem Schloßvogt,
und zieh deiner Wege. Kohlhaas versicherte ihn, daß es gar nicht seine
Absicht sei, die Verordnungen, die wegen Ausführung der Pferde bestehen
möchten, zu umgehen; versprach, bei seinem Durchzug durch Dresden, den
Paß in der Geheimschreiberei zu lösen, und bat, ihn nur diesmal, da er
von dieser Forderung durchaus nichts gewußt, ziehen zu lassen. Nun!
sprach der Junker, da eben das Wetter wieder zu stürmen anfing, und
seine dürren Glieder durchsauste: laßt den Schlucker laufen. Kommt!
sagte er zu den Rittern, kehrte sich um, und wollte nach dem Schlosse
gehen. Der Schloßvogt sagte, zum Junker gewandt, daß er wenigstens ein
Pfand, zur Sicherheit, daß er den Schein lösen würde, zurücklassen
müsse. Der Junker blieb wieder unter dem Schloßtor stehen. Kohlhaas
fragte, welchen Wert er denn, an Geld
oder an Sachen, zum Pfande, wegen der Rappen, zurücklassen solle? Der
Verwalter meinte, in den Bart murmelnd, er könne ja die Rappen selbst
zurücklassen. Allerdings, sagte der Schloßvogt, das ist das
zweckmäßigste; ist der Paß gelöst, so kann er sie zu jeder Zeit wieder
abholen. Kohlhaas, über eine so unverschämte Forderung betreten, sagte
dem Junker, der sich die Wamsschöße frierend vor den Leib hielt, daß er
die Rappen ja verkaufen wolle; doch dieser, da in demselben Augenblick
ein Windstoß eine ganze Last von Regen und Hagel durchs Tor jagte, rief,
um der Sache ein Ende zu machen: wenn er die Pferde nicht loslassen
will, so schmeißt ihn wieder über den Schlagbaum zurück; und ging ab.
Der Roßkamm, der wohl sah, daß er hier der Gewalttätigkeit weichen
mußte, entschloß sich, die Forderung, weil doch nichts anders
übrigblieb, zu erfüllen; spannte die Rappen aus, und führte sie in einen
Stall, den ihm der Schloßvogt anwies. Er ließ einen Knecht bei ihnen
zurück, versah ihn mit Geld, ermahnte ihn, die Pferde, bis zu seiner
Zurückkunft, wohl in acht zu nehmen, und setzte seine Reise, mit dem
Rest der Koppel, halb und halb ungewiß, ob nicht doch wohl, wegen
aufkeimender Pferdezucht, ein solches Gebot, im Sächsischen, erschienen
sein könne, nach Leipzig, wo er auf die Messe wollte, fort.
In Dresden, wo er, in einer der Vorstädte der
Stadt, ein Haus mit einigen Ställen besaß, weil er von hier aus seinen
Handel auf den kleineren Märkten des Landes zu bestreiten pflegte, begab
er sich, gleich nach seiner Ankunft, auf die Geheimschreiberei, wo er
von den Räten, deren er einige kannte, erfuhr, was ihm allerdings sein
erster Glaube schon gesagt hatte, daß die Geschichte von dem Paßschein
ein Märchen sei. Kohlhaas, dem die mißvergnügten Räte, auf sein
Ansuchen, einen schriftlichen Schein über den Ungrund derselben gaben,
lächelte über den Witz des dürren Junkers, obschon er noch nicht recht
einsah, was er damit bezwecken mochte; und die Koppel der Pferde, die er
bei sich führte, einige Wochen darauf, zu seiner Zufriedenheit,
verkauft, kehrte er, ohne irgend weiter ein bitteres Gefühl, als das der
allgemeinen Not der
Welt, zur Tronkenburg zurück. Der Schloßvogt, dem er den Schein
zeigte, ließ sich nicht weiter darüber aus, und sagte, auf die Frage des
Roßkamms, ob er die Pferde jetzt wiederbekommen könne: er möchte nur
hinuntergehen und sie holen. Kohlhaas hatte aber schon, da er über den
Hof ging, den unangenehmen Auftritt, zu erfahren, daß sein Knecht,
ungebührlichen Betragens halber, wie es hieß, wenige Tage nach dessen
Zurücklassung in der Tronkenburg, zerprügelt und weggejagt worden sei.
Er fragte den Jungen, der ihm diese Nachricht gab, was denn derselbe
getan? und wer währenddessen die Pferde besorgt hätte? worauf dieser
aber erwiderte, er wisse es nicht, und darauf dem Roßkamm, dem das Herz
schon von Ahnungen schwoll, den Stall, in welchem sie standen, öffnete.
Wie groß war aber sein Erstaunen, als er, statt seiner zwei glatten und
wohlgenährten Rappen, ein Paar dürre, abgehärmte Mähren erblickte;
Knochen, denen man, wie Riegeln, hätte Sachen aufhängen können; Mähnen
und Haare, ohne Wartung und Pflege, zusammengeknetet: das wahre Bild des
Elends im Tierreiche! Kohlhaas, den die Pferde, mit einer schwachen
Bewegung, anwieherten, war auf das äußerste entrüstet, und fragte, was
seinen Gaulen widerfahren wäre? Der Junge, der bei ihm stand,
antwortete, daß ihnen weiter kein Unglück zugestoßen wäre, daß sie auch
das gehörige Futter bekommen hätten, daß sie aber, da gerade Ernte
gewesen sei, wegen Mangels an Zugvieh, ein wenig auf den Feldern
gebraucht worden wären. Kohlhaas fluchte über diese schändliche und
abgekartete Gewalttätigkeit, verbiß jedoch, im Gefühl seiner Ohnmacht,
seinen Ingrimm, und machte schon, da doch nichts anders übrigblieb,
Anstalten, das Raubnest mit den Pferden nur wieder zu verlassen, als der
Schloßvogt, von dem Wortwechsel herbeigerufen, erschien, und fragte,
was es hier gäbe? Was es gibt? antwortete Kohlhaas. Wer hat dem Junker
von Tronka und dessen Leuten die Erlaubnis gegeben, sich meiner bei ihm
zurückgelassenen Rappen zur Feldarbeit zu bedienen? Er setzte hinzu, ob
das wohl menschlich wäre? versuchte, die erschöpften Gaule durch einen
Gertenstreich
zu erregen, und zeigte ihm, daß sie sich nicht rührten. Der
Schloßvogt, nachdem er ihn eine Weile trotzig angesehen hatte,
versetzte: seht den Grobian! Ob der Flegel nicht Gott danken sollte, daß
die Mähren überhaupt noch leben? Er fragte, wer sie, da der Knecht
weggelaufen, hätte pflegen sollen? Ob es nicht billig gewesen wäre, daß
die Pferde das Futter, das man ihnen gereicht habe, auf den Feldern
abverdient hätten? Er schloß, daß er hier keine Flausen machen möchte,
oder daß er die Hunde rufen, und sich durch sie Ruhe im Hofe zu
verschaffen wissen würde. – Dem Roßhändler schlug das Herz gegen den
Wams. Es drängte ihn, den nichtswürdigen Dickwanst in den Kot zu werfen,
und den Fuß auf sein kupfernes Antlitz zu setzen. Doch sein
Rechtgefühl, das einer Goldwaage glich, wankte noch; er war, vor der
Schranke seiner eigenen Brust, noch nicht gewiß, ob eine Schuld seinen
Gegner drücke; und während er, die Schimpfreden niederschluckend, zu den
Pferden trat, und ihnen, in stiller Erwägung der Umstände, die Mähnen
zurechtlegte, fragte er mit gesenkter Stimme: um welchen Versehens
halber der Knecht denn aus der Burg entfernt worden sei? Der Schloßvogt
er widerte: weil der Schlingel trotzig im Hofe gewesen ist! Weil er sich
gegen einen notwendigen Stallwechsel gesträubt, und verlangt hat, daß
die Pferde zweier Jungherren, die auf die Tronkenburg kamen, um seiner
Mähren willen, auf der freien Straße übernachten sollten! – Kohlhaas
hätte den Wert der Pferde darum gegeben, wenn er den Knecht zur Hand
gehabt, und dessen Aussage mit der Aussage dieses dickmäuligen Burgvogts
hätte vergleichen können. Er stand noch, und streifte den Rappen die
Zoddeln aus, und sann, was in seiner Lage zu tun sei, als sich die Szene
plötzlich änderte, und der Junker Wenzel von Tronka, mit einem Schwarm
von Rittern, Knechten und Hunden, von der Hasenhetze kommend, in den
Schloßplatz sprengte. Der Schloßvogt, als er fragte, was vorgefallen
sei, nahm sogleich das Wort, und während die Hunde, beim Anblick des
Fremden, von der einen Seite, ein Mordgeheul gegen ihn anstimmten, und
die Ritter ihnen, von
der andern, zu schweigen geboten, zeigte er ihm, unter der
gehässigsten Entstellung der Sache, an, was dieser Roßkamm, weil seine
Rappen ein wenig gebraucht worden wären, für eine Rebellion verführe. Er
sagte, mit Hohngelächter, daß er sich weigere, die Pferde als die
seinigen anzuerkennen. Kohlhaas rief: »das sind nicht meine Pferde,
gestrenger Herr! Das sind die Pferde nicht, die dreißig Goldgülden wert
waren! Ich will meine wohlgenährten und gesunden Pferde wiederhaben!« –
Der Junker, indem ihm eine flüchtige Blässe ins Gesicht trat, stieg vom
Pferde, und sagte: wenn der H... A... die Pferde nicht wiedernehmen
will, so mag er es bleibenlassen. Komm, Günther! rief er – Hans! Kommt!
indem er sich den Staub mit der Hand von den Beinkleidern schüttelte;
und: schafft Wein! rief er noch, da er mit den Rittern unter der Tür
war; und ging ins Haus. Kohlhaas sagte, daß er eher den Abdecker rufen,
und die Pferde auf den Schindanger schmeißen lassen, als sie so, wie sie
wären, in seinen Stall zu Kohlhaasenbrück führen wolle. Er ließ die
Gaule, ohne sich um sie zu bekümmern, auf dem Platz stehen, schwang
sich, indem er versicherte, daß er sich Recht zu verschaffen wissen
würde, auf seinen Braunen, und ritt davon.
Spornstreichs auf dem Wege nach Dresden war er
schon, als er, bei dem Gedanken an den Knecht, und an die Klage, die man
auf der Burg gegen ihn führte, schrittweis zu reiten anfing, sein
Pferd, ehe er noch tausend Schritt gemacht hatte, wieder wandte, und zur
vorgängigen Vernehmung des Knechts, wie es ihm klug und gerecht schien,
nach Kohlhaasenbrück einbog. Denn ein richtiges, mit der gebrechlichen
Einrichtung der Welt schon bekanntes Gefühl machte ihn, trotz der
erlittenen Beleidigungen, geneigt, falls nur wirklich dem Knecht, wie
der Schloßvogt behauptete, eine Art von Schuld beizumessen sei, den
Verlust der Pferde, als eine gerechte Folge davon, zu verschmerzen.
Dagegen sagte ihm ein ebenso vortreffliches Gefühl, und dies Gefühl
faßte tiefere und tiefere Wurzeln, in dem Maße, als er weiterritt, und
überall, wo er einkehrte, von den Ungerechtigkeiten hörte,
die täglich auf der Tronkenburg gegen die Reisenden verübt wurden: daß
wenn der ganze Vorfall, wie es allen Anschein habe, bloß abgekartet
sein sollte, er mit seinen Kräften der Welt in der Pflicht verfallen
sei, sich Genugtuung für die erlittene Kränkung, und Sicherheit für
zukünftige seinen Mitbürgern zu verschaffen.
ZUM GEBURTSTAG DES DICHTERS
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