Das Auge ist kein Instrument, kein Spiegel - es ist eine lebendige Weiterleitung in unserem Organismus. Wohl immer ist es befangen, zu einem Zweck erzogen. Es ist ein Sieb, das beim Sehen eine ganze Contrebande anderer Dinge mit durchlässt. Es sieht, was es sucht, und was es nicht versteht, sieht es nicht.
(Aus dem Vorwort des Katalogs der Ausstellung in der Preußischen Akademie der Künste zu Berlin 1928; zitiert in Michael Freitag: Max Slevogt, Henschelverlag 1988)
(Bild "Das Champagnerlied" aus dem Jahre 1902)
ZUM GEBURTSTAG DES MALERS
Über den Autor (1868-1932)
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