Nehmen wir also an, der schöne Tag sei angebrochen, der
dem Proletariat mit einem Male alle Gewalt in den Schoß wirft. Was wird
es damit anfangen? Nicht anfangen wollen, auf Grund dieser oder jener Theorie oder Stimmung, sondern anfangen müssen, getrieben durch seine Klasseninteressen und den Zwang der ökonomischen Notwendigkeit.
Zunächst ist es selbstverständlich, dass es nachholen wird, was die
Bourgeoisie versäumt hat. Es wird alle Reste des Feudalismus wegfegen
und das demokratische Programm, welches auch die Bourgeoisie einmal
vertreten hat, zur Wahrheit machen. Als unterste aller Klassen ist es
auch die demokratischste aller Klassen. Es wird das allgemeine Wahlrecht
zu allen Körperschaften einführen, die volle Press- und Vereinsfreiheit
verleihen; es wird den Staat unabhängig machen von der Kirche, es wird
alle erblichen Vorrechte aufheben. Es wird den einzelnen Gemeinden zur
vollen Selbstverwaltung verhelfen und den Militarismus beseitigen.
Dieses letztere kann in zweierlei Weise geschehen: Durch Einführung der Volksbewaffnung und durch Abrüstung. Die Volksbewaffnung ist eine politische Forderung, die Abrüstung eine finanzielle.
Die erstere kann unter Umständen ebensoviel kosten wie ein stehendes
Heer, aber sie ist erforderlich zur Befestigung der Demokratie, um der
Regierung ihr wichtigstes Machtmittel gegenüber dem Volk zu nehmen. Die
Abrüstung wieder zielt vor allem auf Verringerung des Militärbudgets ab.
Sie kann in einer Weise durchgeführt werden, welche die Macht der
Regierungen noch verstärkt, wenn an Stelle des großen Heeres der
allgemeinen Wehrpflicht ein kleineres Heer charakterloser
Lumpenproletarier gesetzt wird, die sich für Geld zu allem gebrauchen
lassen. Ein proletarisches Regime wird notwendigerweise danach trachten,
Volksbewaffnung und Abrüstung mit einander zu vereinbaren, das Volk zu
bewaffnen und gleichzeitig die Fortsetzung der Rüstungen, die
Herstellung neuer Gewehre, Kanonen, Panzerschiffe, Festungen überflüssig
zu machen, indem es internationale Vereinbarungen abschließt und alle
internationalen Konfliktsstoffe beseitigt, die aus der bürgerlichen
Konkurrenz stammen.
Selbstverständlich wird das siegreiche Proletariat auch das
Steuerwesen einer gründlichen Reform unterziehen. Es wird trachten, alle
Steuern abzuschaffen, die heute das arbeitende Volk belasten, also vor
allem die indirekten, die Lebensmittel verteuernden Steuern, und dafür
die großen Einkommen und Vermögen mehr zur Deckung der Staatsausgaben
heranziehen, durch eine progressive Einkommensteuer bzw.
Vermögenssteuer. Auf diesen Punkt komme ich später noch zurück, hier
genüge daher diese Andeutung.
Ein besonders wichtiges Feld wird aber das Schulwesen für
uns sein. Das Volksschulwesen hat von jeher die proletarischen Parteien
beschäftigt und schon bei den alten kommunistischen Sekten des
Mittelalters eine große Rolle gespielt. Das Monopol auf Bildung den
besitzenden Klassen zu entreißen, musste immer zu den Wünschen des
denkenden Teils des Proletariats gehören. Es ist selbstverständlich,
dass das neue Regime die Schulen vermehren und verbessern, die Lehrer
auskömmlicher und besser bezahlen wird. Aber man wird noch weiter gehen.
Wohl kann das siegreiche Proletariat, auch wenn es noch so radikal
gesinnt ist, nicht mit einem Male die Klassenunterschiede aufheben, denn
sie sind in vieltausendjähriger Entwicklung entstanden und sie und ihre
Folgen lassen sich nicht einfach wegwischen, wie Kreidestriche mit
einem Schwamm von einer Tafel. Aber die Schule kann in dieser Richtung
vorarbeiten und ganz wesentlich zur Beseitigung der Klassenunterschiede
beitragen, dadurch, dass alle Kinder gleich gut genährt und gekleidet,
in gleicher Weise unterrichtet werden, in gleicher Weise die Möglichkeit
zu allseitiger Entwicklung ihrer geistigen und leiblichen Fähigkeiten
erhalten.
Man darf den Einfluss der Schule nicht überschätzen. Das Leben ist
mächtiger als sie, und wo sie sich in Gegensatz setzen will zu der
Wirklichkeit, da wird sie stets scheitern. Wenn wir z. B. den Versuch
machen wollten, heute schon die Klassenunterschiede durch die Schule
aufzuheben, so würden wir damit nicht weit kommen. Aber die Schule kann
dort, wo sie in der Richtung der tatsächlichen gesellschaftlichen
Entwicklung wirkt, diese ganz gewaltig fördern und beschleunigen. Wo
diese Verhältnisse also in der Richtung der Aufhebung der
Klassenunterschiede fortschreiten, da kann die Schule dabei vorangehen
und für die in ihr heranwachsende Generation wenigstens auf beschränktem
Gebiete das verwirklichen, was in der ganzen Gesellschaft gleichzeitig
mit dieser Generation allmählich entwickelt wird.
Alles das sind Ziele, die schon der bürgerliche Radikalismus
aufgestellt hat, die er aber nicht erreichen kann, weil dazu eine Kraft
und Rücksichtslosigkeit gegenüber dem Kapital gehört, deren keine
bürgerliche Klasse fähig ist. Die Neuschule im hier entwickelten Sinne
würde z. B. im Deutschen Reiche jährlich nach der Berechnung, die ich in
meiner Agrarfrage angestellt, 1½, vielleicht sogar 2 Milliarden
jährlich erfordern. Fast das doppelte des heutigen Militärbudgets!
Solche Summen für Schulzwecke kann nur ein vom Proletariat beherrschtes
Gemeinwesen aufbringen, das vor den großen Einkommen nicht respektvoll
Halt macht.
Aber die Revolution wird natürlich bei diesen Umwandlungen nicht
stehen bleiben können. Sie ist eben keine bloße bürgerlich
demokratische, sondern eine proletarische Revolution. Wir wollen, wie
schon erwähnt, nun nicht untersuchen, was das Proletariat auf Grund der
einen oder anderen Theorie wird tun wollen, denn wir wissen ja nicht,
welche Theorien noch auftauchen können und unter welchen Umständen und
Einflüssen die Revolution sich durchsetzen wird. Wir wollen nur
untersuchen, was das siegreiche Proletariat unter dem Drange der
ökonomischen Verhältnisse zu tun gezwungen sein wird, wenn es zweckmäßig
vorgehen will.
Da ist ein Problem vor allen anderen, welches jedes proletarische
Regime in erster Linie beschäftigen wird. Es wird auf alle Fälle die
Frage lösen müssen, wie der Not der Arbeitslosen abzuhelfen. Die Arbeitslosigkeit
ist der schlimmste Fluch für den Arbeiter. Sie bedeutet für ihn Elend,
Demütigung, Verbrechen. Der Arbeiter lebt nur vom Verkaufe seiner
Arbeitskraft, und wenn er keine Käufer für diese findet, ist er dem
Hunger preisgegeben. Selbst dann peinigt die Arbeitslosigkeit den
Arbeiter, wenn er sich in Arbeit befindet, denn keinen Tag ist er davor
sicher, arbeitslos und damit elend zu werden. Diesem Zustande wird ein
proletarisches Regime auf jeden Fall ein Ende zu machen trachten, selbst
wenn die Proletarier nicht sozialistisch, sondern liberal denken
würden, wie bisher in England. In welcher Weise die Arbeitslosenfrage
gelöst werden wird, das haben wir hier nicht zu untersuchen; es gibt
hierzu sehr verschiedene Methoden, und mannigfaltige Vorschläge sind von
einer Reihe von Sozialpolitikern gemacht worden. Man hat bekanntlich
auch von bürgerlicher Seite der Not der Arbeitslosigkeit zu steuern
versucht und Arbeitslosenversicherungen projektiert, zum Teil auch
eingerichtet. Aber die bürgerliche Gesellschaft vermag auf diesem
Gebiete nur unzureichendes Stückwerk zu schaffen, weil sie sonst selbst
den Ast absägte, auf dem sie sitzt. Nur das Proletariat, das siegreiche
Proletariat kann und wird Maßregeln treffen, die alle Not der
Arbeitslosigkeit auszuschließen im Stande sind, möge sie durch Krankheit
oder sonst wie verursacht sein. Eine wirklich ausreichende
Unterstützung aller Arbeitslosen muss nämlich völlig das Kraftverhältnis
zwischen Proletariat und Bourgeoisie, zwischen Proletariat und Kapital
verschieben; sie macht das Proletariat zum Herren in der Fabrik. Wenn
die Arbeiter sich heute dem Unternehmer verkaufen, wenn sie sich von ihm
ausbeuten und knechten lassen müssen, so ist es eben das Gespenst der
Arbeitslosigkeit, die Hungerpeitsche, was sie dazu zwingt. Hat dagegen
der Arbeiter die Sicherheit der Existenz, auch wenn er nicht in Arbeit
ist, so ist nichts leichter für ihn, als das Kapital matt zu setzen. Es
braucht dann nicht mehr den Kapitalisten, während dieser ohne ihn seinen
Betrieb nicht fortsetzen kann. Ist es so weit, dann wird der
Unternehmer bei jedem Konflikt mit seinen Arbeitern den Kürzeren ziehen
und gezwungen sein, nachzugeben. Die Kapitalisten können da wohl
fortfahren, Leiter der Fabriken zu sein, aber sie werden aufhören, ihre
Herren und Ausbeuter zu sein. Erkennen aber die Kapitalisten, dass sie
nur noch das Risiko und die Lasten des kapitalistischen Betriebes zu
tragen haben, dann werden diese Herren die ersten sein, welche auf die
Fortführung der kapitalistischen Produktion verzichten und darauf
drängen, dass man ihnen ihre Unternehmungen abkauft, die sie ja doch
nicht mehr mit Vorteil betreiben können. Wir haben ähnliche Vorkommnisse
schon gehabt. So waren, um ein Beispiel zu nennen, in Irland zur Zeit,
als die Pächterbewegung ihren Höhepunkt erlangt hatte, die Grundbesitzer
nicht im Stande, ihre Renten einzutreiben; da waren es die Landlords
selbst, die danach verlangten, dass man allen Grundbesitz von
Staatswegen ankaufe. Das Gleiche hätten wir unter dem proletarischen
Regime von dem kapitalistischen Unternehmertum zu erwarten. Auch wenn
dieses Regime nicht von sozialistischen Theorien geleitet würde und
nicht von vornherein daraus ausginge, die kapitalistischen
Produktionsmittel in gesellschaftlichen Besitz zu bringen, würden die
Kapitalisten selbst verlangen, dass man ihnen ihre Produktionsmittel
abkaufe. Politische Herrschaft des Proletariats und Fortführung der
kapitalistischen Produktionsweise sind mit einander unvereinbar. Wer die
Möglichkeit der ersteren zugibt, muss auch die Möglichkeit des
Verschwindens der letzteren zugeben.
Welche Käufer stehen nun den Kapitalisten zu Gebote, denen sie ihre
Unternehmen verkaufen könnten? Ein Teil der Fabriken, Bergwerke usw.
könnte an die in ihnen tätigen Arbeiter selbst verkauft werden, die sie
fortan genossenschaftlich betrieben. Andere könnten an
Konsumgenossenschaften, wieder andere an Gemeinden oder an den Staat
verkauft werden. Es ist aber klar, dass das Kapital sich am meisten den
zahlungsfähigsten, sichersten Käufern zuwenden wird und das sind der
Staat und die Gemeinden, und schon aus diesem Grunde würde die Mehrzahl
der Unternehmungen in staatlichen und kommunalen Besitz übergehen. Dass
die Sozialdemokratie, wenn sie ans Ruder kommt, von vornherein eine
derartige Lösung anstreben wird, das ist bekannt. Andererseits wird aber
auch ein nicht von sozialistischen Anschauungen geleitetes Proletariat
von vornherein darauf ausgehen, jene Betriebe in Staats- oder
Gemeindeeigentum zu verwandeln, die aus natürlichen Gründen – z. B.
Bergwerke, – oder durch die Art ihrer Organisation – z. B. Trusts – zu
Monopolen geworden sind. Diese privaten Monopole werden heute schon
unerträglich, nicht bloß für die Lohnarbeiter, sondern für alle Klassen
der Gesellschaft, die nicht an ihnen einen Anteil haben. Nur die
Ohnmacht der bürgerlichen Welt gegenüber dem Kapital hindert sie, ihnen
zu Leibe zu gehen. Eine proletarische Revolution müsste naturnotwendig
dahin führen, das Privateigentum an diesen Monopolen aufzuheben. Sie
sind aber heute schon sehr ausgedehnt, beherrschen heute schon in hohem
Grade das ganze ökonomische Leben und entwickeln sich rapid. Ihre
Verstaatlichung und Kommunalisierung bedeutet allein schon die
Beherrschung des ganzen Produktionsprozesses durch die Gesellschaft und
ihre Organe, Staat und Gemeinde.
Für die Verstaatlichung am geeignetsten sind die nationalen
Transportmittel – Eisenbahnen – sowie die Produktion von Rohmaterialien
und anderen Produktionsmitteln – Bergwerke, Wälder, Eisenhütten,
Maschinenfabriken u. dgl. Das sind auch die Gebiete, auf denen der
Großbetrieb und die Kartellierung am meisten entwickelt ist. Die
Verarbeitung der Rohmaterialien und Halbfabrikate für den persönlichen
Konsum sowie der Kleinhandel haben vielfach lokalen Charakter und sind
noch stark dezentralisiert. Auf diesen Gebieten werden die Kommunen und
Genossenschaften stärker in den Vordergrund treten, der Staatsbetrieb
eine sekundäre Rolle spielen. Aber mit der fortschreitenden
Arbeitsteilung tritt die Produktion für den direkten persönlichen Konsum
verhältnismäßig immer mehr zurück hinter die Produktion von
Produktionsmitteln. Damit wächst auch das Gebiet der staatlichen
Produktion. Andererseits wird dieses Gebiet dadurch erweitert, dass die
Entwicklung des Verkehrs und des Großbetriebs die lokalen Schranken des
Marktes für einen Produktionszweig nach dem anderen sprengt, einen nach
dem anderen aus einem lokalen in einen nationalen verwandelt. So ist
z. B. die Gasbeleuchtung offenbar eine kommunale Angelegenheit. Dagegen
macht die Entwicklung der elektrischen Beleuchtung und Kraftübertragung
in gebirgigen Gegenden die Verstaatlichung der Wasserkräfte notwendig.
Das wirkt darauf hin, auch die Beleuchtung aus einer kommunalen zu einer
staatlichen Angelegenheit zu machen. Andererseits war früher der
Betrieb eines Schuhmachers auf den lokalen Markt angewiesen. Die
Schuhfabrik hingegen versorgt nicht nur eine Gemeinde, sondern das ganze
Land mit ihren Produkten, sie ist reif nicht für die Kommunalisierung,
sondern für die Verstaatlichung. Ebenso Zuckerfabriken, Bierbrauereien
usw.
Die Entwicklung hat also die Tendenz, den Staatsbetrieb unter einem
proletarischen Regime immer mehr zur Hauptbetriebsform zu machen.
Soviel zunächst über das Eigentum an den Produktionsmitteln der Großbetriebe, zu denen die landwirtschaftlichen natürlich auch gehören. Was soll aber mit dem Geldkapital und dem Grundeigentum
geschehen? Das Geldkapital ist jener Teil des Kapitals, der die Form
von zinstragenden verliehenem Geld annimmt. Der Geldkapitalist hat keine
persönlichen Funktionen im Wirtschaftsleben zu erfüllen, er ist
überflüssig und man kann ihn ohne Schwierigkeit mit einem Federzug
expropriieren. Man wird um so eher dazu schreiten, da gerade dieser, der
überflüssige Teil der Kapitalistenklasse, die hohe Finanz, immer mehr
die Herrschaft über das ganze wirtschaftliche Leben an sich reißt. Er
ist auch der Herr der großen privaten Monopole, der Trusts usw. Und man
kann nicht das industrielle Kapital expropriieren und vor dem
Geldkapital Halt machen. Beide sind zu innig mit einander verschmolzen.
Die Vergesellschaftung der kapitalistischen Betriebe (wie man kurz den
Übergang in staatlichen, kommunalen, genossenschaftlichen Besitz
bezeichnen kann) führt schon von selbst dahin, dass ein großer Teil des
Geldkapitals vergesellschaftet wird; wenn man eine Fabrik oder ein
Landgut verstaatlicht, werden auch ihre Schulden verstaatlicht, aus
Privatschulden zu Staatsschulden. Ist es eine Aktiengesellschaft, so
werden die Aktionäre Staatsgläubiger.
Daneben kommt noch das Grundeigentum in Betracht. Ich spreche hier
vom Grundeigentum, nicht vom landwirtschaftlichen Betriebe. Die großen,
kapitalistisch wirtschaftenden landwirtschaftlichen Betriebe werden von
selbst dieselbe Entwicklung durchmachen wie die anderen großen Betriebe.
Sie werden ihre Lohnarbeiter verlieren und gezwungen sein, ihren Besitz
dem Staat oder den Kommunen zum Kauf anzubieten, und so werden auch sie
vergesellschaftet werden. Die kleinbäuerlichen Betriebe dagegen werden
wohl Privateigentum bleiben. Auf diese komme ich noch später zurück.
Also nicht um landwirtschaftlichen Betrieb handelt es sich hier,
sondern um das Grundeigentum, losgelöst vom Betrieb, das Privateigentum
am Boden, das seinem Besitzer den Bezug der Grundrente verschafft, die
in der Form von Pacht oder Miete oder Hypothekenzinsen in die
Erscheinung tritt, sei es nun von städtischem oder ländlichen
Grundbesitz.
Das Gleiche was vom Geldkapitalisten, gilt auch vom Grundbesitzer. Er
hat ebenfalls keine persönlichen Funktionen mehr im wirtschaftlichen
Leben zu erfüllen und kann mit Leichtigkeit beiseite geschoben werden.
Wie gegenüber den oben erwähnten privaten Monopolen, so finden wir auch
gegenüber dem privaten Grundbesitz auch heute schon selbst in
bürgerlichen Kreisen das Bestreben nach seiner Vergesellschaftung, da
das private Monopol namentlich in den Städten immer drückender und
schädlicher wird. Auch hier bedarf es bloß der nötigen Macht, um die
Vergesellschaftung zu erzielen. Das siegreiche Proletariat wird diese
Macht liefern.
Die Expropriation der ausbeutenden Klassen stellt sich als eine reine
Machtfrage heraus. Sie geht mit Notwendigkeit aus den ökonomischen
Bedürfnissen des Proletariats hervor, wird also die unabwendbare Folge
seines Sieges sein.
(Abschnitt 'Die Expropriation der Expropriateure' der 1902 erschienenen Schrift)
ZUM TODESTAG DES SOZIALISTEN
Über den Autor (1854-1938)
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